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Thermo-Birke - Über Thermoholz...


Thermoholz entsteht...

...durch die kontrollierte Erwärmung von Schnittholz auf bis zu 230°C für die Dauer von 50–80 Stunden in speziellen Hochtemperaturanlagen. Unter dem Einfluss von Hitze und Feuchtigkeit wird der Zellaufbau des Holzes so verändert, dass seine Wasseraufnahmefähigkeit stark eingeschränkt ist. Daraus ergeben sich – ohne den Einsatz von chemischen Substanzen – neue Eigenschaften wie stark erhöhte Dauerhaftigkeit und Witterungsbeständigkeit, besserer Schutz vor Pilzbefall und Fäule, reduzierte Ausgleichsfeuchte, eine Verringerung des Quell und Schwindverhaltens und damit der inneren Spannungen sowie eine Erhöhung der Dimensionsstabilität, weiters das Verhindern von Harzaustritt bei Nadelhölzern, eine dunklere Farbgebung, bessere Wärmedämmeigenschaften, samtige Optik und reduzierte Splittergefahr. Zugleich nehmen Biegefestigkeit, Rohdichte und Elastizität ab und Thermoholz riecht – nicht schlecht, aber ein bisschen nach Räucherkammer. Durch die Wärmebehandlung erreichen Hölzer wie etwa die Buche, die in Bezug auf ihre Haltbarkeitsklasse schlecht eingestuft sind, eine extrem erhöhte Dauerhaftigkeit (Haltbarkeitsklasse 5 – nicht dauerhaft, für unbehandelte Buche; Haltbarkeitsklasse 1 – sehr dauerhaft, für stark thermobehandelte Buche) sowie, durch die größere Dimensionsstabilität, gute Anwendbarkeit in – auch nassen – Außenbereichen, wie zum Beispiel bei Schwimmbadumrandungen und Liegepritschen.

Behandlung

Weil Thermoholz spröder ist als unbehandeltes Holz, müssen Löcher vorgebohrt werden, um ein Splittern des Holzes zu verhindern. Holzdübel sind als Verbindungsmittel ungeeignet, da sie – im Gegensatz zum Thermoholz – schwinden und quellen. Stattdessen werden Edelstahlverbindungen empfohlen, die gegenüber dem hohen Säuregehalt von nassem Thermoholz unempfindlich sind. Für den Einsatz im konstruktiven Bereich ist das Material wegen seiner eingeschränkten Biegesteifigkeit nicht geeignet, wohl aber zur Trockenkammer problemlosen Entsorgung durch Verbrennen, sofern die Oberfläche nicht lackiert wurde.

     
Holzagentur Wäscher • Inhaber: Markus Wäscher • Obere-Dorfstrasse 5 • 85777 Fahrenzhausen • Tel: +49 (0)8133 / 5199970 • Fax: +49 (0)8133 / 5199971